X-Yukirin's Kreativblog

Frohe Weihnachten und viel Platz im Magen…

…benötigt ihr für folgende Kalorienbombe:

Weihnachtskuchen 01

Dies war der Kuchen für Schwiegereltern, da ich so ein „Meisterwerk“ leider nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu meinen Eltern sicher transportieren kann. Für meine Familie gab es Christstollen.

Christstollen 01

Zu diesem Zeitpunkt noch nicht gepudert.

Für den Weihnachtskuchen benötigt ihr für den Teig:

Weiße Schokoladenkuchen Zutaten

  • 9 Eier
  • 280 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mehl

Für die Creme:

Weiße Schokoladenkuchen Zutaten Creme

  • 2 Blatt Gelatine
  • 100 g weiße Kuvertüre
  • 130 g Frischkäse
  • 20 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 50 ml Milche
  • 100 g Schlagsahne
  • 240 g Quittengelee

Für die Ganache:

Ganache Zutaten

  • 600 g weiße Kuvertüre
  • 200 g Schlagsahne

Für die Deko braucht ihr entsprechendes Fondant in der Farbe eurer Wahl und je nach Anlass. Für die Bäume gibt es bei einem namenhaften Videoportal tolle Anleitungen.

Für den Teig müsst ihr erst alle 9 Eier trennen und das Eiweiß steifschlagen, lasst dabei den Zucker, Vanillezucker und das Salz einrieseln. Wenn sich alles gelöst hat rührt ihr das Eigelb mit unter und danach hebt ihr das draufgesiebte Mehl unter. Den Teig füllt ihr dann in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform und backt diesen bei 180°C für ca. 30 Minuten. Macht unbedingt einen Stäbchen test. Der erste Kuchen war ohne Stäbchen test und landete nach dem Auskühlen im Eimer, der zweite brauchte ca. 20 Minuten länger bei mir im Backofen. Danach kann der Kuchen auskühlen und ihr könnt die Ganache vorbereiten.

Hierfür wird die Sahne zum Kochen gebracht und die klein gehackte oder gemahlene Schokolade wird darin geschmolzen. Nun stellt ihr die Masse für mindestens eine Nacht an einen kühlen Ort, jedoch am besten nicht der Kühlschrank, sonst müsst ihr die Ganache 1 Stunde vor dem Verarbeiten am nächsten Tag aus dem Kühlschrank holen.

Am nächsten Tag könnt ihr den Kuchen dann zum Füllen vorbereiten. Ich habe einen Kreis aus dem Boden gestochen, nachdem ich die Decke abgeschnitten und bei Seite gelegt habe. Nun gebt ihr das erwärmte Quittengelee auf den ausgehöhlten Kreis. Für die Creme, die mich viele Nerven gekostet hat, da das Rezept fehlerhaft war und ich mir mit meinem verbliebenen Vorräten ein neues Cremerezept zusammen suchen musste.

Die Gelatine wird eingeweicht und in etwas Milch aufgelöst. Die weiße Kuvertüre schmelzt ihr über dem Wasserbad mit der Butter. Frischkäse, Milch und Zucker werden verrührt und mit der Gelatine vermischt. Die Kuvertüre wird mit der Frischkäsemasse verrührt und sollte dann abkühlen. Die Masse verteilt ihr nun in dem Kuchenboden und deckt das ganze mit der Decke wieder ab.

Nun könnt ihr den Kuchen mit der Ganache einstreichen, wenn er nicht zu ungleichmäßig ist. Hierzu stecht ihr einwenig von der Ganache ab und erhitzt es vorsichtig in der Microwelle oder über den Wasserbad, bis es nutellaartig ist. Dann könnt ihr das glatt auf dem Kuchen verteilen. Ich stelle den Kuchen nachdem alles glatt „verspachtelt“ ist, für einen Tag in den Kühlschrank. Am nächsten Tag folgt das Eindecken und Dekorieren mit Fondant.

Weihnachtskuchen 02Weihnachtskuchen 03

Weihnachtskuchen 06Weihnachtskuchen 05

Den Schneemann und die Bäume habe ich noch vor dem Teig modeliert, so waren sie beim Dekorieren schon gut durchgetrocknet. Über die Bäume habe ich dann noch einwenig Puderzucker gestreut, so sah es aus als würde frischer Schnee daraufliegen.

Angeschnitten sieht der Kuchen auch hervorragend lecker aus, also guten Appetit.

Weihnachtskuchen 04

Der Stollen besteht aus:

Christstollen Zutaten

  • 50 g Mandelstiften ( ich habe ganze Mandeln einfach klein gehackt)
  • 500 g Rosinen ( hier hatte ich weniger)
  • je 50 g Orangeat und Zitronat (hier habe ich jeweils nur 25 g verwendet)
  • 50 ml Rum ( hier habe ich auch nur 25 ml verwendet)
  • 400 g Mehl
  • 1/4 Liter Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 3 El Honig
  • 450 g Butter
  • 1 Tl Salz
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 1/2 Vanilleschote ( ich habe eine ganze genohmen um meinen Vanillezucker neu ansetzen zu können)
  • 1 Bio Zitrone
  • Zucker und Puderzucker

Die Mandeln übergießt ihr mit kochendem Wasser und gießt sie nach 10 Minuten durch ein Sieb ab. Die Rosinen, das Orangeat und Zitronat sowie die Mandeln gebt ihr in eine Tupperdose oder ein anderes Gefäss was ihr verschliessen könnt und verteilt den Rum darüber. Alles gut durchschütteln und zur Seite stellen, ich habe das einen Tag vorher vorbereitet.

Als Vorteig verknetet ihr 200g Mehl, lauwarme Milch, Honig und die zerbröckelte Hefe. Der Teig sollte dann mit einem Esslöffel Mehl bestreut werden und zugedeckt an einem warmen Ort gehen, bis die Oberfläche aufreisst.

Das restliche Mehl, 200 g Butter in Flocken, Salz, geriebene oder kleingeschnittene Marzipanrohmasse, Vanillemark, abgeriebene Zitronenschale, die Rumfrüchte und den Vorteig für ca. 8 Minuten verkneten. Dann für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen bis die Masse sich verdoppelt hat.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitfläche nochmals durchkneten und auf einem Backblech in Form bringen. Wer hat kann eine Stollenform/-haube verwenden. Der Stollen kommt dann erst für 15 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen und dann wird runtergeregelt auf 180°C und 45 Minuten weitergebacken. Ca. 20 Minuten vor Ende der Backzeit muss der Stollen evtl. mit Backpapier abgedeckt werden.

Direkt wenn er aus dem Ofen kommt, wird er erst mit Butter bestrichen und dann mit Zucker, Vanillezucker oder Puderzucker bestreut. Kurz vor dem Verzehren wird dann nochmals Puderzucker darüber gestreut. Trotz der Abweichungen war der Stollen sehr lecker und sah trotz des langen Transport noch gut aus.

Viel Spaß beim nach Backen.

Eure Yukirin

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